Von Wasserbetten gibt es inzwischen mehrere verschiedene Arten, zwischen denen sich die Kunden entscheiden können. Zunächst wäre da das Schlauchwasserbett, das Hardside-Wasserbett und das Softside-Wasserbett zu unterscheiden. Wobei die Schlauchsorte kein echtes Wasserbett ist. Hierbei handelt es sich nur um ein System von nebeneinanderliegenden Schläuchen, die mit Wasser gefüllt sind. Es enthält sehr wenig Wasser und als Unterlage kann ein herkömmlicher Lattenrost dienen. Vorzüge, wie zum Beispiel der Schwebeschlaf, gehen bei diesem System allerdings verloren. Ein Hardside-Wasserbett ist von einem massiven oft aus Holz gebauten Rahmen umgeben. Dieser verleiht der Wasserbettmatratze einen besonderen Halt. Aufgelegt wird diese auf eine spezielle Bodenplatte mit Gewichtsverteilern. Diese Form gehört zu der zuerst gebräuchlichsten Variante von einem Wasserbett. Inzwischen werden zumeist Softside-Wasserbetten bevorzugt. Das ist die nächste Weiterentwicklung des Wasserbetts. Dieses Modell hat eine leichte, aber dennoch stabile Schaumstoffumrandung. Bei der Aufstellung kann auf den Rahmen verzichtet oder ein herkömmliches Bettgestell benutzt werden. Nachdem die Entscheidung zwischen diesen drei Möglichkeiten getroffen wurde, ist es jedoch noch nicht getan. Wasserbetten sind beheizbar und so stehen der Kundschaft natürlich auch hier wieder unterschiedliche Auswahlkriterien zur Verfügung. Es stehen Folienheizungen, Keramikheizungen oder Karbonkernheizungen zur Wahl. Da diese Heizungen Strom benötigen, stellt sich die Frage, was bei einem Stromausfall passiert. Nun, normalerweise sind Stromausfälle nicht über längere Zeit zu erwarten. Außerdem verfügt das Wasserbett über eine gute Isolierung, weshalb es nur sehr langsam abkühlt. Strom ist zwar ein zusätzlicher Kostenfaktor, doch die Ausgaben hierfür halten sich in Grenzen. Je nach Heizungssystem liegen sie bei circa 2,50 bis 5 Euro im Monat.
geschrieben von findur am 14.05.2009 - 11:10:20 - letzte Bearbeitung am 17.05.2009 - 09:52:34